Presseaussendung 6.2.2026

Hiermit melde ich mich zur aktuellen Berichterstattung erneut zu Wort. Ich bin nicht „auf Tauchstation“, sondern mit Gesprächen von betroffenen Mitarbeiter*innen, Kindeseltern und der Politik, sowie unseren Beratern aus Wirtschaftsprüfung und Recht beschäftigt.

Die unrichtigen Tatsachenbehauptungen der Intransparenz weise ich massiv zurück. Der TEZ-Betriebsrat war in die aktuelle, schwierige finanzielle Lage stets eigebunden und auch bei gemeinsamen Terminen am Land, immer mit an Bord.

Seit September haben immer wieder Sitzungen mit dem Betriebsrat und dem Vorstand stattgefunden, jedoch wurden jegliche Bemühungen von uns für Kompromisse abgeschmettert. Ende November 2025 wurden alle Mitarbeitenden des TEZ in einer Versammlung über die schwierige Lage informiert und auch Maßnahmen, die sofort umgesetzt werden bzw. jene, die für später unter Vorbehalt umgesetzt werden müssen, bekannt gegeben. Wenn damals die Bereitschaft des Betriebsrates für Lösungen da gewesen wäre, wäre eine vollständige Streichung der Zulage abwendbar gewesen.

Zu den Vorwürfen im TEZ-Büro gibt es einige Punkte richtig zu stellen:

  • 7 Personen von den 13 Büromitarbeitenden (1 davon in der Freizeitphase der Altersteilzeit) werden über dem Kollektiv bezahlt. Diese Überzahlung ergibt sich durch den hohen Ausbildungsstand und die Verantwortung über das Finanzvermögen oder der Verantwortung für bis zu 30 Mitarbeitenden.

  • Die Aufgabengebiete und die Berufsbilder in der Verwaltung des TEZ sind nicht mit dem Beruf der Tageseltern vergleichbar.

  • Seit 2020 sitzt keine einzige Mitarbeiterin des TEZ mehr im Vorstand. Die Gehälter dieser Mitarbeitenden wurden nicht im Vorstand festgelegt, sondern von den jeweiligen Geschäftsführer*innen beschlossen.

  • Seit 1.9.2022 bin ich im TEZ als Geschäftsführung und habe in der Verwaltung Stellen nicht in gleicher Stundenhöhe nachbesetzt, Neuzugänge genau nach Kollektiv eingestellt und Wochenstunden im Jahr 2025 zusätzlich gekürzt.

  • Wie berichtet, wird bei den 7 Mitarbeitenden im Büro (inklusive mir) das Gehalt bereits im Februar um 5% reduziert.

Ich kann zum heutigen Tage aus wirtschaftlicher Sicht nicht von der drastischen Maßnahme der Zulagen-Streichung abrücken

Wie heute früh bekannt wurde, gibt es vom Betriebsrat die Ansage, dass sie nur zu Gesprächen bereit sind, wenn die Maßnahmen zurückgezogen werden. Da dies derzeit nicht möglich ist, werde ich abwarten wie sich dies Gespräche beim Land entwickeln und nächste Woche weitere Schritte planen. Dennoch bin ich bereit an den Verhandlungstisch mit dem Betriebsrat zurückzukehren, wenn wir konstruktiv auf Augenhöhe und nicht medial miteinander kommunizieren.

Das TEZ verfolgt weiterhin das klare Ziel, dass die Tageseltern durch den Verzicht der Zulage, alle weiter in Beschäftigung bleiben. Somit können alle Kinderbetreuungsplätze bei Tageseltern erhalten bleiben.

 

Geschäftsführung Corinna Schober

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Klarstellung des Vorstands 6.2.2026

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Presseaussendung 3.2.2026